Dienstag, 23. Mai 2017

Floh und Co

Flöhe, Zecken und Co.



Die am meisten vorkommenden Parasiten bei der Katze sind die Flöhe, Zecken und Milben. Des Weiteren gibt es noch Haarlinge (kommen selten vor) oder Herbstgrasmilben (im Herbst). Egal ob Wohnungskatze oder Freigänger, diese Parasiten haben das ganze Jahr Saison.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Selbst im Winter plötzlich eine Zecke auftauchen kann. Ich hatte eine Pflanze von der Terrasse zum Überwintern reingeholt. Im Januar denk ich mir, was schussert den da durch die Gegend und mein Kater spielte mit einer vollgesaugten Zecke. Auf wem die letztendlich saß, keine Ahnung.
Selbst wir Menschen können diese Plagegeister an Schuhen und Kleidung mit in die Wohnung bringen. Als blinde Passagiere, warten sie dann, bis ihr „Lieblingstier“ vorbei kommt. Im Notfall ist es auch der Mensch.
Flöhe
Bei plötzlichem Haarausfall bei der Katze, sollte man als Erstes auf Parasitenbefall wie Flöhe denken. Selbst der Tierarzt wird danach suchen. Viele Katzen sind auf den Flohbiss und den dabei eindringenden Speichel des Flohs allergisch. Dazu stellen Sie die Katze auf einen hellen Untergrund und kämmen das Fell mit einem feinen Kamm oder einen Floh-oder Staubkamm durch. Braune Kügelchen, die aus dem Fell fallen, sollten Sie befeuchten, färbt es sich rot liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Flohkot handelt sehr nahe.
Viele bedenken nicht das etwa nur 5 % der Population auf der Katze selber „Wohnt“, die Flohabkömmlinge, nämlich die Eier und Larven, leben in den Bettchen, Sofa, Kissen und Ritzen hier können sie Wochen sogar Monate geduldig auf einen neuen „Futtergeber“ warten. Saugen und wischen hilft hier noch lange nicht, denn weder kommen Sie in alle Ritzen, noch in den Federkern der Matratze oder des Sofas. Alles waschbare in der Maschine, überlebt 60 Grad und den Trockner nicht.
In den meisten Fällen bekämpft man die Flöhe auf der Katze und der näheren Umgebung des Tieres. Selbst bei einer reinen Wohnungshaltung sollten sie konsequent eine regelmäßige Kontrolle und eine Behandlung von einem halben Jahr einplanen.
Es gibt verschiedene Mittel gegen Flöhe
Spot on:
Der Floh wird schnell bekämpft.
Achtung- häufig wird es als Kombimittel empfohlen. Bitte beraten Sie sich mit einem Tierarzt, ob das Kombimittel z. B. gegen Würmer immer gegebenen werden muss. Zu häufige Entwurmung schadet dem Darm.
Alternativ gibt es jetzt auch Tabletten dies sollte mit einem Tierarzt besprochen werden, welche Art die bessere Wahl für Ihr Tier ist.
Puder
Flohpuder: ist fast vom Markt verschwunden, vor allem wenn Kinder im Haus sind ist dies keine gute Wahl.
Fogger: Bei starkem Flohbefall können Fogger eingesetzt werden. Dies sind Vernebler die aufgestellt werden, ohne das man im Raum ist, anders wie ein Raumspray. Diese Fogger gehen in die kleinsten Ritzen. Bei starkem Flohbefall sehr zu empfehlen.
Halsbänder: Hier Rate ich generell ab.
Ersten: Hängen bleiben der Katze an Ästen und Zäunen;
Zweitens: Allergierisiko um den Bereich des Halsbands;
Drittens: Es gibt ständig diesen Wirkstoff ab- ,wenn man das Tier streichelt nimmt man es selber auf.
Zecken
Die Zeckensaison beginnt im März und endet etwa im November. Wenn man so wie ich sie als Blindenpassagier mit in die Wohnung bringt auch länger.
Hier helfen ebenfalls die sogenannten Spot on in Kombi mit Flöhe.
Ziehen Sie nicht einfach an der vollgesauten Zecke an, sondern verwenden Sie dafür extra Zeckenzangen. Der Kopf könnte sonst abreißen und sich dadurch die Beißstelle entzünden.

Milben
Bei Milben denke ich in erster Linie an die Ohrmilben, die häufig bei kranken oder geschwächten Tieren auftreten kann. Bei ausgewachsenen gesunden Tieren kommt sie seltener vor. Ist das Ohr erst mal befallen, tritt meist eine Ohrenentzündung auf. Hierfür wird der Tierarzt ein Antibiotikum verabreichen und eine Ohrspülung über einige Tage verordnen. Auch hier wird meist, ergänzend ein Spot on empfohlen um die tiefer sitzenden Milben zu töten.

Meine Empfehlung zur Vorbeugung von Reico


Floh-& Zeckenabwehr Für Hunde und Katzen
Zusammensetzung (für Hunde):
Melaleuca alternifolia,
Neem, Thuya, Lavendel, Zeder
Zusammensetzung (für Katzen):
Zeder, Neem, Thuya

Über 3 Wochen täglich 1 Tropfen
in beide Ohrzapfen und im Nackenbereich einmassieren.
Ist die Grundstabilisierung erreicht, genügt eine


Anwendung von 1 – 2-mal wöchentlich

Dienstag, 16. Mai 2017

Fellpflege

Fellpflege und Haarchaos, in so mancher Hinsicht ein Kampf!

Allein der Gedanke an die Fellpflege lässt so manches Fellknäuel, auf nimmer Wiedersehen unter dem Bett verschwinden. Manche Sofatiger kann dieses Gerupfe und Gezupfe einfach nicht leiden. Doch je nach Rasse ist es unumgänglich die Katze bei der Fellpflege zu unterstützen.
Lockere Haare werden verschluckt und es kommt zum Erbrechen dicker „Fellwürste“ die im schlimmsten Fall zu Magen oder Darmverschlüsse führen können. Des Weiteren können Pflanzenteile aus den Streifzügen im Garten das Haarkleid verheddern, was wiederum Unangenehmes ziepen bereiten kann, oder es verfielzt bis auf die Haut, was wiederum Schmerz und Juckreiz verursacht.

Die Bedeutung der Fellpflege für unsere Katzen
Die tägliche Fellpflege ist in unserem Tierischen-Mitbewohner als Urinstinkt verankert, und wird von uns Menschen auch sehr geschätzt, da unserer Katze ein sauberes Fell sehr wichtig ist. So werden unangenehme Gerüche einfach mit dem Speichel weggewischt und der eigen Geruch wider hergestellt. Der Speichel dient in den Sommermonaten zur Klimatisierung der Katze, die raue Zunge dient als Kamm, sich von Haaren und auch Parasiten zu befreien.
Ein glänzendes Fell ist für uns Halter, ein Zeichen für die Gesundheit unsers Sofatigers. Nehmen wir den Durchschnitt, dann verbringt Sissi und Co etwa 3-4 Stunden des Tages, mit der Katzenwäsche.

Oft reicht die eigene Pflege nicht aus, dann muss der Mensch mit zur Hand gehen.
Gerade zum Fellwechsel, wenn der Wintermantel zum Sommerkleid wird, ist die menschliche Unterstützung angebracht, egal ob Langhaar- oder Kurzhaarrassen. Kämmen Sie Langhaarrassen mindestens 1-mal am Tag um Haar-Chaos zu vermeiden. Vernachlässigtes Fell verursacht Schmerzen; Filzplatten oder auch unter den Vorderpfoten Knoten die den Bewegungsablauf deutlich Beinträchtigen, bis der Filzknoten unter Schmerzen ausreist. Diese Stelle sollte öfter kontrolliert werden.

Sie nehmen den Kamm und die Katz ist verschwunden.
Bitte nicht zwingen, sondern das Bürsten als etwas positives „Verkaufen“
Ist erst mal eine Negativverknüpfung entstanden, muss man zurück zum Start. Es rupft und zupft und Sissi wehrt sich, bis der Mensch aufgibt! Was hat Miez gelernt, ich hab mit meiner Wehrhaftigkeit erfolg. 
Achtung, dass heißt nicht mit Gewalt an die Bürsterei, zu gehen!
Es muss eine positive Verknüpfung zum Kamm oder der Bürste hergestellt werden. Legen Sie die Utensilien erst mal nur neben die Katze, ohne diese zu benutzen und Streicheln Mäuschen nur. Anschließend nehmen Sie eine weiche Bürste im Wechsel mit der Hand. Nehmen Sie die Bürste weg, wenn Sie merken Sissi möchte gehen und nehmen nur noch die Hand. Versuchen Sie die Berührungen mit der Bürste zu steigern.
Oft ist es auch hilfreich, erst mal beschnüffeln lassen, im Sichtbereich der Katze zu beginnen z. B. an den Pfoten oder unter dem Kinn. Wichtig ist Loben, Loben, Loben Streicheln und knuddeln.



Freitag, 12. Mai 2017



Dienstag, 9. Mai 2017

Geschützt durchs Leben

Geschützt durchs Leben,

Kätzchen sollten auch in der Wohnungshaltung eine Grundimmunisierung bekommen. Was heißt Grundimmunisierung?
1 Impfung Katzenseuche und Schnupfen mit 8 Wochen
2 Wiederholungsimpfung mit 12 Wochen
und mindestens 2-3 Mal jährlich aufgefrischt
Katzen die rein in der Wohnung oder auch in einem gesichertem Garten leben, sollten diese Impfungen erhalten.
Bei Freigängern kommt mit 12 Wochen noch Tollwut hinzu, die wiederum mit 16 Wochen wiederholt wird.

Kätzchen von einer Tierschutzorganisation oder auch von einem Züchter werden nie ohne eine Grundimmunisierung abgegeben. Das heißt, also nicht vor der 13-14 Woche, um etwaige Impfreaktionen abzuwarten.

Katzen Senioren vom wilden Kätzchen zur weisen Katze! Teil 4

Katzen Senioren vom wilden Kätzchen zur weisen Katze!Teil 4


Dass, unser Sofortiger bis ins hohe Alter Gesund und Fit bleibt, wünschen wir uns alle. Voraussetzung hierfür ist eine Gesunde und Artgerechte- Ernährung. Gerade in der Wohnungshaltung, wo die Katze sich weniger bewegt als ein Freigänger sollte auf die Ernährung geachtet werden. Ab dem 7-8 Lebensjahr lässt der Stoffwechsel der Katze nach und ab 10 Jahre sollten Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt gemacht werden.
Erkrankungen wie zum Beispiel der Nieren, ist in der heutige Zeit ein großes Thema, Herzerkrankungen oder der Leber bleiben ohne regelmäßige Kontrollen lange unentdeckt. Ein Jährlicher Gesundheitscheck sollte ein fester Termin sein, in Ihrem Kalender.
Oldies brauchen weniger Fett und Kohlenhydrate sowie leicht verdauliches Futter. Sollten Sie früher mit 2 Mahlzeiten am Tag ausgekommen sein, empfiehlt sich jetzt auf 3-4 zu erhöhen, da kleiner Mengen für die Katze leichter verdaulich sind. Bieten Sie mehrere Trinkstellen an, Katzen trinken von Natur aus wenig und im Alter nimmt dieses Bedürfnis meist noch mehr ab.
Achten Sie auf das Gewicht Ihres Lieblings, bei Langhaarrassen ist das Fell eine gute Tarnung für Gewichtsverlust! Bis Sie den Gewichtsverlust beim Streicheln spüren, kann locker 1 kg runter sein.

Dies sollten Sie regelmäßig Kontrollieren:
- sind die Augen klar, ohne Ausfluss; trübt sich die Linse
- Ohren sollten sauber, ohne Ausfluss und Geruch frei sein
- wirkt die Katze knochig, frisst sie noch gut oder leidet sie schon an Gewichtsverlust
- können beim Streicheln Knoten, Verdickungen ertastet werden; ist das Fell glänzend oder wirkt es stumpf
- Wichtig: Zahnkontrolle, hier sollten auf Rötungen, Schwellungen, abgebrochene Zähne geachtet werden

Nicht jede Veränderung unserer Katze ist ein Zeichen des Alters, sondern ist auf eine Erkrankung zurückzuführen.

Hierauf sollten Sie Achten:

- Erhöhte Wasseraufnahme
- Gewicht
- Verhaltensänderung
- Urin und Kotabsatz
- Hörvermögen und Augen
- Gewicht und Appetit

Aktivität und Bewegung sind auch im Seniorenalter einer Katze wichtig, halten Sie ihren Oldie fit bis ins hohe Alter, und stellen Sie ihre Maus nicht aufs "Abstellgleis" nur weil sie Älter wird.

Dienstag, 2. Mai 2017

Katzen Senioren vom wilden Kätzchen zur weisen Katze!


Katzen Senioren vom wilden Kätzchen zur weisen Katze! Teil 3




Teil 3

Eine alte Katze ist klug, raffiniert und auch in allem was sie tut vorsichtig, den eine Katze verbringt ihr ganzes Leben mit Lernen, Lernen durch Erfahrung. Im Alter schwindet zwar die Lernbereitschaft, allerdings was sie an Erfahrungen gewonnen hat, bleibt im Gedächtnis erhalten. Gewohnheiten sind ihr wichtig, an diesen wird sie festhalten und notfalls einfordern. Unser Oldie wird sehr die Nähe des Menschen suchen, denn ihr Bedürfnis nach Ruhe und Sicherheit nimmt zu. Im hohen Alter einer Katze, ist es wie bei und Menschen, alles wird langsamer, vielleicht passiert die ein oder andere Pfütze, da man es nicht geschafft oder für einen Moment vergessen hat wo das Klo steht. Leben sie in einem Haus, bieten sie ihr auf jeden Fall, in jeder Ebene ein K-Klo an- sollte dies nicht eh schon so sein. Denn Mäuschen wird nicht einfach Unsauber, wenn das Umfeld passt, oder sie es immer war. Sondern, sie wird Älter, wenn das K-Klo im Keller steht, wo es immer stand, okay- aber Mäuschen hatte früher keine Gelenkprobleme!
Im Greisenalter einer Katze, bekommt die Beziehung zum Menschen eine neue Bedeutung, die Kratzbürste wird plötzlich sanft, die Kuschelkatze wird noch schmusiger. Nehmen Sie sich Zeit und kümmern Sie sich ausgiebig um Ihre Oma oder Opa.

Im Gegenzug können auch soziale Katzen zum Einzelgänger werden. Hier sollte auf keinen Fall, unseren Oldie, dem die Zweitkatze gestorben ist, ein Jungtier vor die Nase gesetzt werden. Und mag es Ihnen noch so schwer Fallen. Achten Sie unbedingt darauf, ob es sein muss, einer Alten Katze noch ein Jungtier zuzumuten. Oft, wollen die zurückgebliebenen Katzen einfach nur ihre Ruhe und Frieden, manche blühen auf und genießen es im Alter ihren Menschen für sich zu haben.

Erleichtern Sie ihrem Greis das Altern, in dem die Lieblingsplätze leichter zu erreichen sind z. B. durch eine Aufstiegshilfe zum Fensterbrett dies kann ein Hocker oder ein Stuhl sein. Kontrollieren Sie auch die Analregion, hier können Kotreste, vor allem bei Langhaarrassen zurückbleiben die Katzen kann sich nicht mehr selber säubern. Nehmen Sie hierzu ein feuchtes Tuch und klares Wasser.

Muss eine Katze Junge haben?

Mythen und Irrtümer bei Katzen Irrtum! „Für Katzen ist es besser, einmal Junge zu bekommen“.  Ist das wirklich so? Nein! Ist eine ...