Sonntag, 20. November 2016

Winterquartier für Streunerkatzen!

Laila's Home!

Wer sich über den Sommer um eine Zugelaufene scheue Katze gekümmert hat, so wie ich, denkt sich natürlich, was wird aus ihr im Winter? Die Temperaturen wandern langsam in den Minusbereich, wo soll sie Unterschlupf finden! Wie mache ich das mit dem Futter, Wasser findet sie auch nicht, die Pfützen sind zugefroren.

Dieser kleine Bericht soll als Anregung dienen, Streunerkatzen einen Unterschlupf  zu ermöglichen oder noch zu bauen, in dem sie ein Trockenes - und windgeschütztes Quartier  für die kalten Tage oder Nächte findet.

Nicht jeder hat die Möglichkeit eine Hundehütte günstig zu bekommen fragen Sie  die den Nachbarn/Bekannten das kostet nichts und oft steht bei dem ein oder anderen doch so ein Häuschen unbenutzt rum.
Hier sind allerdings einige Umbauten vorzunehmen, sodass es Katzengerecht für den Winter ist.

Ich nehme unsere Hütte als Beispiel.





Der Deckel ist abnehmbar und gut isoliert, ebenso die Bodenplatte und die Seitenwände mit mindestens 4-cm dickem Styropor.
Ist dies nicht der Fall, bitte Nachrüsten, denn nur so, wird die Wärme gespeichert.
Wir haben die Hütte „geteilt“ durch eine Sperrholzplatte mit einem Loch zum Einsteigen. Dadurch ist der hintere Teil von Lailas zu Hause, windgeschützt und kuschelig warm. In der vorderen Hälfte, hat sie Trockenfutter und auch Wasser stehen.

Der „Eingang“ sollte verkleinert werden, daher ist noch mal Windschutz gegeben. Wir haben den Eingang mit einem Ablaufrohr gestaltet, dadurch wird der Besuch von Ungebetenen „Gästen“ erschwert.

Der Standort sollte ruhig und windgeschützt sein, hinter dem Gartenhäuschen, Carport  oder einer Hecke, die Schutz bietet, wäre ideal. Ebenso sollte das Häuschen erhöht stehen,  so entsteht noch einmal eine Art Isolierung und es kann kein Schnee oder Regen eindringen. Unser Haus  steht auf einer Palette und mit Schilf getarnt unter einem Baum.
Keine Decken oder Handtücher!
Ausgestattet, sollte es zur nassen und kalten Jahreszeit mit Stroh und Heu, es speichert gut die Wärme, Nässe wird absorbiert. Decken und Handtücher sind weniger geeignet, da diese die Feuchtigkeit stark  aufnehmen und dadurch gefrieren können. 

Das Heugemisch sollte regelmäßig ausgetauscht werden.

Gibt es diese Möglichkeit nicht,
kann auch eine große Styropor-Bocks als Katzenhaus dienen. Hier können Sie in Fleischmärkten oder Zoogeschäften mit Aquaristik nachfragen. Diese bekommt man günstig oder auch geschenkt. Diese Bocks sollte mindestens 70 cm lang, 50 cm breit und 40 cm hoch sein, entspricht etwa einer großen Transportbox für Katzen, oder Hunde. Das Einstiegsloch sollte etwa 20- 30cm betragen und sich seitlich von der Kiste befinden, denn so kann sich die Katze in ein wind- und regengeschütztes Eck zurückziehen. Dieses Winterlager stellen sie am besten in einen geschützten Bereich wie ein Gebüsch auf entweder auch einer Palette oder einer Holplatte gut erhöht. Das Styroporquartier  sollte am Schluss noch mit einer stabilen Folie oder einem dickeren Müllsack ummantelt werden und mit einem Paketklebeband fixiert. Jetzt fehlt nur noch das Stroh oder Heu. Fertig ist unser Erste-Hilfe- Winterquartier
.


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