Dienstag, 31. Juli 2018

Die Maine Coon Hilfe

Meine Arbeit im Tierschutz. Die Maine Coon Hilfe



Meine Liebe gehört den Katzen mit denen ich seit über 20 Jahre zusammen lebe, meine große Liebe gehört allerdings der Maine Coon.
Kein Wunder das ich 2006 den Maine Coon Hilfe e.V (MCH)entdeckte bei dem ich auch seit dem Mitglied bin.
Seit 2013 bin ich nicht nur Fördermitglied sondern auch aktiver Helfer, das heißt ich habe Pflegekatzen, oder auch das man mich mit meiner Kollegin auf Katzen Ausstellungen antrifft.
Mir ist es ein großes Anliegen mit so manchem  Vorurteil „aufzuräumen“ und Euch meinen Verein einmal fortstellen.
SATZUNG DER MAINE COON HILFE e. V.
Zweck des Vereins
1.    Der Verein vertritt und fördert den Tierschutz durch Aufklärung, Belehrung und gutes Beispiel. Er hat Verständnis für das Wesen der Tiere zu erwecken, ihr Wohlergehen zu fördern, jede Tiermisshandlung zu verhüten und deren strafrechtliche Verfolgung ohne Ansehen der Person des Täters zu veranlassen.
2.    Der Verein widmet sich hauptsächlich der Aufnahme und Vermittlung von Fund- und Abgabekatzen aus Tierheimen, Privatinitiativen und Tierschutzvereinen im In- und Ausland, insbesondere der Rasse Maine Coon, sowie Mischungen mit dieser Rasse in ein endgültiges Zuhause.
Der Satzungszweck wird insbesondere umgesetzt durch: - Einrichtung von Pflegestellen zur vorübergehenden Aufnahme von Tieren - Zusammenarbeit mit Tierheimen, Privatinitiativen und anderen Vereinen - Zusammenarbeit mit Tierärzten. - Einsatz von ehrenamtlichen Helfern.

Wir arbeiten alle ehrenamtlich, egal ob wir von A nach B oder bei Nacht und Nebel 600 km fahren, um eine Coon in Not abzuholen. Der Verein setzt sich zusammen aus Katzenliebhabern, aktiven Züchtern, ehemaligen Züchtern, Tierliebhabern usw. die alle parat stehen, wenn es brennt.
Wann brennt es in der MCH? 
Am schlimmsten ist es,  wenn es um Zuchtauflösungen geht. Die erste große Zuchtauflösung gab es 2005. Es waren damals 29 Katzen. Dieser Auflösung folgten noch weitere bis heute, die größte allerdings war 2011 mit fast 100 Tieren.
Die Kosten überstiegen damals 40.000,-- € , aber, mit Hilfe der vielen Spender hat der Verein das fast unmögliche geschafft.
Wie kann es überhaupt so weit kommen?
Viele anfängliche Katzenliebhaber möchten einmal Kätzchen mit ihrer Traumkatze, einen Traum erfüllen und die „perfekte“ Katze züchten. Es sind gute Vorsätze, gute Grundbedingungen und Kontakte da, bei vielen klappt es auch.
Plötzlich ändern sich die Lebensumstände,  sei es Scheidung, Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Aus den anfänglichen 2 Tieren sind 5, 10 oder mehr geworden und die finanziellen oder gesundheitlichen Probleme ermöglichen  eine artgerechte Versorgung dieser Tiere nicht mehr. Es steht uns nicht zu über diese Menschen zu urteilen, immerhin haben sie uns um Hilfe gebeten, was wir auch tun.
Die Tiere brauchen meist eine rund um Grundversorgung, Zahnsanierung, Not OP's sind meist mit dabei. Es kostet viel Kraft, Zeit und Geld wenn solche armen Geschöpfe bei uns landen. Zu den körperlichen Wunden kommen noch die seelischen, scheu und verängstigt, wenig oder bis keinen positiven Menschenkontakt, je nach Alter der Tiere.
Auf privaten Pflegestellen werden die Fellnasen bis zur Vermittlung aufgepäppelt und auf ihr späteres besseres Leben vorbereitet.
Wir vermitteln auch von Privat, das heißt  auch Privatpersonen können  auf unserer Seite Katzen zur Vermittlung einstellen. Diese Tiere bleiben dann im Regelfall bis zu Vermittlung bei ihrem Besitzer. Ebenfalls  bieten wir auch Züchtern  die Möglichkeit ihre KASTRATEN die aus der Zucht genommen werden auf unserer HP vorzustellen. Die MCH hat nie mit dem Verkauf der Kitten aus Zuchten zu tun.
Auf der letzten Ausstellung wurde ich mit dem Vorwurf konfrontiert, wir wären ein Zuchtverein und wir würden hier unsere Tiere verkaufen, was ich persönlich eigentlich sehr traurig finde, das man, wenn man sich mit dem Thema in keinster Weise befasst hat, solche Gerüchte in die Welt setzt.
Wir gehen auf die Ausstellungen um Aufklärung zu betreiben, um Spendengelder zu sammeln, unsere Handarbeiten zu verkaufen, der Erlös fließt 100% in die MCH.
Die Schutzgebühr die wir für unsere Tiere verlangen deckt meist nicht die Versorgung die sie bei uns bekommen haben, diese Gebühr kommt allerdings voll und ganz den Pflegekatzen zu gute.
Unsere Katzen sind alle geimpft, geschippt und kastriert, auf gesundheitliche Probleme werden Sie hingewiesen und steht meist schon in der Beschreibung bei dem entsprechenden Tier auf unserer Home Page dabei.
Ich werde auch immer wieder gefragt: „Darf ich die Katze raus lassen?“ „Warum kein Freigang“
Gesicherter Freigang ist kein Problem, Balkon mit Netz versehen oder den Garten eingezäunt. Die Tiere die wir bekommen oder haben sind meist aus Wohnungshaltungen-sie kennen keine Gefahr.
Gesicherter Freigang hat den Vorteil: kein Ärger mit den Nachbarn, keine Gefahr durch Autos, keine Verletzungen durch andere Tiere (Nachbarskatze, Marder und Co.)Krankheiten und Diebstahl und sie wird nicht von den Nachbarn mit gefüttert. Sollten wir Freigänger haben, wird in der Beschreibung von der Katze hingewiesen.
Notfälle:

Es gibt allerdings auch Notfälle wie Bärchen alias Unfug. Bärchen kam zu uns da die Besitzerin mit diesem kleinen Katerchen und seinem Gesundheitlichen Problem überfordert war. Diese Operation kostete viel Geld für die einige Spendenaufrufe liefen. Soll man diesen kleinen Mann wenn er bei uns die Chance auf ein gutes und langes Leben hat nicht operieren, mangels Geld, weil die Zeiten gerade schlecht und manche Menschen unzufrieden sind. Wir sind immer auf Spenden und Fördermitglieder angewiesen. An dieser Stelle ein großes Danke schön- die Geschichte zu Bärchen:

Die Arbeit am Stand macht mir Spaß, nette, lustige, traurige, interessante und manchmal auch anstrengende Gespräche von allem etwas. Aber am Ende vom Tag ist es ein befriedigendes Gefühl wieder etwas für die Maine Coon oder vielleicht sogar für manche Fellnasen von den Besuchern zu Hause etwas erreicht zu haben.

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Mittwoch, 25. Juli 2018

Wie gut verstehen Sie ihre Katze

Wie gut verstehen Sie ihre Katze?




Teil 2

Menschen die mit Katzen zusammen leben werden bestätigen dass sie ihnen das Leben bereichern und wie viel Freude sie einem machen. Oft ersetzen sie den geliebten  Sozialpartner der immer ein offenes Ohr hat. Generell hat ein Haustier, in unserem Fall eine Katze sogar positiven Einfluss auf die Gesundheit. Wir „Benutzen“ also unsere Katzen.
Welchen „Lohn“  bekommen sie dafür? 

Ein kuscheliges Plätzchen, was zum Fressen (von dem wir denken es ist gesund) und  Streicheleinheiten, Spielzeiten wann immer uns und der Katze danach zumute ist.
Katzen bereichern unser Leben und wenn wir Halter genügend auf die körperlichen und seelischen Bedürfnisse der Katze eingehen, gibt es in der Regel keine Probleme. 
Hilfreich ist es die Katze zu behandeln  und zu respektieren als das was sie ist. Eine Katze!
Die  Katze  gehört  zur Gruppe der Feliden, ist verwandt  mit Löwe, Tiger, Luchs und Co. und ist in diesem Sinne eigentlich nur die kleinere Ausgabe dieser Tiere für unser Sofa. Hierbei vergessen wir gerne, dass sie wilde Vorfahren hat.

Lassen sie schlechte Gewohnheiten oder Verhaltensprobleme nicht zur Regel werden. Es ist schwerer feste Gewohnheiten die zur Routine geworden sind wieder zu ändern. Vorbeugen ist besser als heilen, das gilt auch im zusammen leben mit  unseren Katzen.
Wer sein Tier, egal ob Hund oder Katze, im Welpenalter am Tisch füttert, darf sich nicht wundern, wenn das Tier voraussichtlich sein ganzes Leben lang am Tisch bettelt.

Anders als beim Hund, der alles tut um seinem Herrchen zu gefallen, macht eine Katze nichts aus dem sie keinen eigenen Nutzen oder Vorteil sieht. Ein Katzenbesitzer, der weiß warum seine Katze dies oder das macht z.B. Krallenschärfen oder Markieren verliert nicht so leicht und schnell die Geduld, wie jemand der nicht weiß das Krallenschärfen / Markieren Kommunikation unter Katzen ist.

Die Katze als Katze zu akzeptieren und zu verstehen vereinfacht vieles in der Katze/ Mensch Beziehung. Wer seine eigenen Werte und Vorstellungen auf seine Katze überträgt, setzt zu hohe Erwartungen und es führt zu Problemen. Eine Katze weiß nicht von selbst was ich möchte oder sie nicht darf. Es liegt also an dem Halter die Katze mit Logik und vor allem mit Liebe zu leiten. Belohnung bei erwünschtem Verhalten (jede Katze ist für ein Leckerli zu haben), oder Ablenkung  durch eine Aufforderung zum spielen mit der Angel (zum Beispiel, wenn die Katze am Sofa kratzt). Gewalt gegen Katzen hat meistens eine sehr starke Gegenreaktion zu Folge.  Es folgen Unsauberkeit oder Aggression, die weder für Tier noch  Mensch tragbar ist. 
Und ab einem gewissen Punkt, gibt es nur noch die Möglichkeit, das Tier abzugeben, wobei  bei einem verhaltensgestörtem Tier die Möglichkeit einen guten neuen Platz zu bekommen oft sehr gering ist.

Die weitaus bessere Lösung für Tier und Halter ist, wenn dem Tier prof. Hilfe zuteilwird.

Katzen- Verhaltensberatung
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Dienstag, 24. Juli 2018

Infostand 2018

Nächste Ausstellung mit meinem Stand in Moosburg! Näheres in kürze!





Montag, 23. Juli 2018

Kastration/Sterilisation

Was ist der Unterschied?
Kastration/Sterilisation


Immer wieder höre ich „Meine Kätzin ist sterilisiert“! Ich frage dann immer nach „Wirklich, nur sterilisiert“! In der Umgangssprache hält es sich hartnäckig Kätzinnen werden sterilisiert; Kater werden kastriert. 

Nein!!! Beide Geschlechter können kastriert wie sterilisiert werden. Bei beiden Geschlechtern wird bei einer Sterilisation der Ei- beziehungsweise Samenleiter nur unterbunden. Die Produktion der Hormone bleibt bestehen, da die Keimdrüsen erhalten bleiben. 

Das heißt: Kater markieren, raunzen, bolzen; Kätzinnen werden rollig und Paaren sich nach wie vor, nur ohne „Ergebnis“. Die Katzen legen alle Verhaltensweisen eines potenten Tieres an den Tag. 

Bei Kätzinnen, die nicht kastriert werden, kommt es zur Dauerrolligkeit und Scheinträchtigkeit, von dem hieraus resultierendem Gesundheitsrisiko wie Eierstockzysten, Gebärmutterentzündung um nur einige zu nennen. Kater können an Prostatavergrößerung erkranken. Diese Vorgangsweise wird im Normalfall nicht mehr praktiziert. Bei einer Kastration werden die Hoden beim Kater und die Eierstöcke bei den Kätzinnen entfernt. Dies hat den Vorteil: die Kater werden ruhiger, legen kein Paarungsverhalten an den Tag; werden fauler das Streifgebiet ist kleiner, da er nicht ständig auf der Suche nach einer Paarungswilligen Katze ist. Der Kater ist unter anderem auch nicht mehr dem Verletzungsrisiko durch Katerkämpfen ausgesetzt.

Kastration ist Katzenschutz und Geburtenkontrolle.
In Ermangelung von Feldforschungsprojekten haben Wissenschaftler Computer-Simulationen entwickelt, die die Auswirkungen von Sterilisation und Kastration auf die Populationen verwilderter Hauskatzen simulieren. Das Ergebnis: Wurde nur sterilisiert, nahm die Zahl der Katzen erheblich schneller ab. Das erstaunte zunächst. Doch der Grund war einfach. Beides, also sowohl die Kastration, als auch die Sterilisation, sind sichere Methoden der Fortpflanzungskontrolle. Der Nachwuchs bleibt also aus. Allerdings wurden kastrierte Tiere dafür mit einer höheren Lebenserwartung entschädigt, sterilisierte Katzen hatten diesen Vorteil dagegen nicht, weil ihr Verhalten unverändert blieb. Nach zwei Jahren waren in der Simulation von den kastrierten Tieren noch 73 Prozent am Leben, von den sterilisierten nur noch 53 Prozent (Quelle: Der praktische Tierarzt 6/2015).

Hat eine Katze Übergewicht, kommt oft das Argument „Seit sie/er kastriert ist, wurde sie/er dick! Diese Aussage ist nicht ganz richtig. Mangels Bewegung und falsche Ernährung, sind der Grund nicht die Kastration. Die Gewichtszunahme ist die Folge von der gleichbleibenden Fütterung als wäre das Tier noch potent. Kastrierte Katzen Bewegen sich weniger, das Revier ist kleiner, sie haben weniger Paarungstress. Das heißt sie brauchen weniger Energie daher weniger Futter, entweder füttert man weniger oder man sorgt selbst dafür das, die Katze ausreichend Bewegung hat. Spieleinlagen, mit der Katze nach einem Stressreichen-Arbeitstag ist nicht nur entspannend, sondern sorgt auch für eine gute Mensch-Katzenbeziehung und macht beiden Spaß!



Sonntag, 22. Juli 2018

Katzen verstehen!

Wie gut verstehen Sie ihre Katze?

Teil 1

Die Katze ist das perfekte Haustier:
Man muss nicht Gassi gehen-die Katze geht ja auf ihr Klo!
Sie brauchen keine „Schule“- Katzen kann man nicht erziehen!
-und auch sonst gelten Feliden als pflegeleicht.
Aber, warum steigt die Anzahl der Samtpfoten, die aus den verschiedensten Gründen in den Tierheimen, Tierschutzorganisationen oder im schlimmsten Fall auf der Straße landen? 

Weil sie plötzlich unerwünscht, lästig, kompliziert  und überflüssig wurden?

Die Lebenserwartung unserer Hauskatze liegt bei etwa 8-10 Jahre- Wohnungskatzen sogar 15 bis zu 20Jahren. In dieser Zeit begleiten sie ihren Halter durch verschiedene Lebensereignisse z.B. Trennung, Krankheit, Freud und Leid haben immer ein offenes Ohr  durch ihren aufmerksamen Blick und ihr Feingefühl erwecken sie den Eindruck alles zu verstehen - schnurren unseren Schmerz weg und heitern uns durch lustige Spiele und koboldhaftes Verhalten  auf.

Aber warum (wieder ein warum) helfen die Dosenöffner(Halter) nicht den Samtpfoten, wenn sie Probleme haben und Verhaltensweisen auftreten die sie sonst nicht zeigen?  
Manchmal wird Unsauberkeit/ Markierverhalten über einen langen Zeitraum akzeptiert und plötzlich soll es mit einem Schlag aufhören, weil es durch veränderte Lebensumstände (ein neues Haus, ein neuer Partner usw.) nicht mehr akzeptiert wird oder das neue Haus sonst zerstört werden könnte.


Unerwünschtes Verhalten bei Katzen tritt dann auf, wenn sie ihr natürliches Verhalten nicht ausleben können- für den Menschen mag es lästig und störend sein- für die Katze ist es allerdings normal , so ihren Bedürfnissen nachzukommen oder uns auch auf eine eventuelle Krankheit hinzuweisen, sie kann es uns nicht sagen. 
Aus den anfänglichen kleinen „Missgeschicken“ wird dann ein großes, denn der Mensch, der die Katze nicht versteht, reagiert oft falsch.  So  führt es meist zu einer Verschlechterung der Mensch /Katze  oder Katze/ Mensch Beziehung. 
Frust und Wut dominieren dann den Zweibeiner,  da er nicht weiß wie er mit der Pissnelke (bleiben wir bei Unsauberkeit) richtig umgehen soll und nicht versteht, was die Katze ihm damit plötzlich sagen will. 
Damit nimmt das ganze seinen Lauf! Es wird „Onkel „Google gefragt vielleicht noch die Nachbarin die ja keine „Probleme“ hat und der häufigste und fatalste Tipp „Tauch sie mit der Nase rein“. 
Nach dem das alles nichts hilft- wird die Katze- die einen Jahre lang begleitet hat, zum lästigen Ärgernis und ABGESCHAFFT.


Hier kann eine Verhaltensberatung hilfreich sein!

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Samstag, 21. Juli 2018

Veränderung im Lebensumfeld unserer Samtpfote

Veränderung im Lebensumfeld unserer Samtpfote



Ein neuer Mensch zieht ein!



Ein neuer Mensch zieht ein, und für die Katze ist dies nicht immer leicht zu verstehen oder zu akzeptieren. Mit Fingerspitzengefühl und Geduld klappt es auch mit dem Sofatiger.
Katzen lieben ihre Routine, ihren geregelten Zeitplan in Fütterung und Spielzeiten und ganz wichtig ihre Kuschelzeiten. Doch dies wird durch die/den „Neuen“ gestört.

Jemand stört !
Im Grunde geht es der Katze nicht anders als uns Menschen. Jemand Neues kommt in die Familie und erst mal sind alle verwirrt. Der Familie kann man es erklären, der Katze sollte man es mit Geduld und Liebe verdeutlichen, dass sie nichts zu befürchten hat.

Der Tagesablauf ist gestört und beeinträchtigt nicht nur die Katz!
Katzen können auf Veränderungen sehr heftig reagieren, sie sind sehr sensibel und feinfühlig. Erst mal heißt es ruhe Bewahren! Es sollte Peterle und Co. die Möglichkeit im „Katzentempo“ gegeben werden, die oder den Neue kennenzulernen.
Ein fremder Geruch, eine fremde Stimme meist wirkt die Katze erst mal irritiert und versteckt sich bei der nächstbesten Gelegenheit. Das muss nicht sein, wenn einige Punkte beachtet werden.

Die erste Begegnung

Meist geht die Katze neugierig auf den neuen Mitbewohner zu, vielleicht lässt sie sich auch streicheln. Direkten Blickkontakt sollte vermieden werden, dies ist in der Katzensprache „Unhöflich und Aufdringlich“. Strecken Sie ihr die Hand hin und lassen sich erst mal beschnüffeln.Vielleicht gehen Sie in die Hocke, dies wirkt nicht so bedrohlich auf die Katze. Der „Neue“ sollte ruhig und freundlich sich der Katze gegenüber verhalten, allerdings nie aufdringlich.

So sollte es weiter gehen!

Der Mensch kommt immer öfter. Kleine Geschenke fördern die Katzenfreundschaft! Bringen Sie Peterle und Co. kleine Aufmerksamkeiten mit. Leckereien mit oder eine kleine Spieleinlage fördern das Kennenlernen. Die Katze darf nicht das Gefühl bekommen, nun die 2 Geige zu spielen.

Zeit zum Kennenlernen muss sein!

Sie als Halter der Katze sollten sich nicht anders Verhalten als bisher. Behalten Sie die Tagesroutine bei, denn so spürt die Fellnase, dass an ihren Gewohnheiten sich nichts ändert. Sollte eine neue WG entstehen, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass für die Katze neue Rückzugszonen geschaffen werden. Das „Revier“ verändert sich, ein neuer Mensch zieht ein, das Revier bekommt eine neue Struktur. Bringen Sie nach und nach immer wieder neu Gegenstände des „Neuen“ mit.

Eine gute Basis schaffen!

Katzen spreche eine andere Sprache als wir Menschen oder der Hund. Mit ruhigen Worten und einem freundlichen Ton setzen Sie schon einen guten Grundstock für eine gute Katzenfreundschaft. Achten Sie auch auf die Körpersprache der Katze, die spricht oft Bände.

Freundschaften muss man aufbauen und pflegen.

Lebt man nun unter einem Dach, sollte auch mit dem 4 Beiner ein freundlicher Ton herrschen. Da zwei unterschiedliche Sprachen gesprochen werden und sich unser Fellchen viel an dem Ton unserer Stimme orientiert, sollten wir gezielt auf die Körpersprache der Katze achten. Hier können schon im Vorfeld, viele Missverständnisse ausgeräumt werden.
Miez, muss lernen den „Neuen“ einzuschätzen. Immerhin „sprechen“ Katzen über die Duftsprache untereinander, was uns Menschen schwerfallen sollte. Gehen Sie daher viel auf die Katze ein und versuchen Katzensprache also ihre Körpersprache kennenzulernen. Versuchen Sie der Katze zu signalisieren, dass sie nun ein Familienmitglied sind. Verscheuchen, Aussperren oder neue Regeln für die Katze aufzustellen, sind kontraproduktiv, eher sollten Sie es mit lustigen Spielen, leckeren Zwischenmahlzeiten oder sogar die Fütterung übernehmen.



Beobachten Sie genau!


Für Sie als Halter ist diese Zeit nicht einfach. Zu viel Aufmerksamkeit überfordert das Kätzchen, Mäuschen könnte einen falschen Eindruck bekommen, nämlich das, was Schlimmes passiert. Halten Sie unbedingt an dem Gewohnten fest, so vermitteln Sie der Katze Sicherheit. Benimmt Fellchen sich anders als gewohnt und zieht sich zurück, kommt sie mit der Situation nicht klar, was vieles verschlimmert.

Hier sollten Sie professionelle Hilfe zurate ziehen.

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Dienstag, 10. Juli 2018

Ein Kätzchen kommt ins Haus (Teil 3)

  
Ein Kätzchen kommt ins Haus (Teil 3) 


Die Katzensichere Wohnung/ Haus

Ersticken: Plastiktüten verleiten zum reinkriechen, und unser Kätzchen kann darin ersticken. Papiertüten sind sehr beliebt bei Katzen – bitte schneiden Sie die Henkel durch, bevor sie die Katze bekommt. Das Fellknäuel kann Panik bekommen, wenn es mit dem Kopf hängen bleibt.
Verletzung durch verschluckte Kleinteile, wie Nadeln, Knöpfe, lose Wollfäden. Nicht sicheres Spielzeug kann zum Ersticken oder Darmverschluss führen.
Abstürzen: Balkon und Fenster sollten mit einem Netz oder einem festmontierten Fliegengitter absturzsicher gemacht werden. Nicht immer fällt ein Kätzchen auf die Füße, so ein Sturz kann tödlich enden.
Vergiftung durch Wasch- und Putzmittel, Chemikalien, Tabletten, Zigaretten – verschließen Sie dies vor dem Kätzchen. Sonst wird es in seinem jugendlichen Leichtsinn dies alles untersuchen. Auch Pflanzen sind nicht ohne, alles wird angeknabbert. Alpenveilchen, Azalee, Dieffenbachie, Efeu, Hyazinthe, Oleander, Weihnachtsstern, um nur einige zu nennen.

Einklemmen: Kippfenster bitte sichern/schließen, vor allem, wenn Sie außer Haus sind. Eine eingeklemmte Katze kann sich bei dem Versuch, sich selbst zu befreien, schwerste innere Verletzungen zuziehen, da die inneren Organe gequetscht werden. Sie rutscht immer weiter nach unten in die Enge des Kippfensters. Meist ist ihnen dann nicht mehr zu helfen. Befreien Sie eine eingeklemmte Katze am besten mit einem Handtuch, so haben Sie das Tier sicher in der Hand.



Achten Sie in Zukunft, auf offene Schubladen und Schränke sowie Trockner und Waschmaschine so wie Geschirrspüler. Es wäre nicht die erste Mieze, die „weich-oder klargespült“ wird.




Ein Wort zur Erziehung


Unser Wollknäuel ging bis zur 12-16 Lebenswoche zur "Schule", bei seiner Mutter und den Geschwistern. Hier hat es alles gelernt, was es für ein gutes Sozialverhalten benötigt. Kätzchen lernen durch Erfahrung, hier entsteht entweder ein Wiederholungs- oder ein Meideverhalten. Führt eine gewünschte Handlung zum Erfolg, wird unser Kätzchen diese immer wieder ausführen.

Wichtig ist bei der Erziehung, dass Sie konsequent bleiben. Lilli darf nicht auf den Tisch dann darf sie NIE darauf. Heben Sie die Maus vom Tisch mit einem klaren, bestimmten NEIN. Bitte nicht anschreien, Lilli hört sehr gut.
Sie soll nicht betteln- dann bekommt Lilli nie etwas vom Tisch, füttern Sie die Kleine zu feste Zeiten morgens und abends, am besten zur selben Zeit, zu der Sie essen, dann ist sie satt. Sollte Lilli zum Tiger werden, weil sie doch etwas von Ihnen möchte, kommt wieder unser NEIN zum Einsatz. Hat Lilli Erfolg und es wird nachgegeben z.B. von ihrem Besuch hat sie ein Erfolgserlebnis- deshalb klären Sie sofort ab was das Kätzchen darf und was nicht.

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Samstag, 7. Juli 2018

Ein Kätzchen kommt ins Haus (Teil 2)



Ein Kätzchen kommt ins Haus (Teil 2)


Im ersten Teil ging es um die Grundüberlegungen zur Anschaffung eines Sofatigers.

Im zweiten Teil geht es darum, was braucht ein Kätzchen, um glücklich zu sein.

Sie sollten sich mit allen Familienmitgliedern einig sein, was darf unser neuer Mitbewohner und was nicht. Eine einheitliche Linie in der Erziehung unseres Fellknäuels erleichtert die vieles. Was Hänschen nicht lernt, .....!
Mit den Händen zu spielen, ist ein „No Go“. Vermeiden Sie Attacken auf Hände, in dem Spielaufforderungen immer mit Katzengerechtem Spielzeug durchgeführt werden. Nicht mit den Zehen oder den Fingern auf dem Sofa. Dann kommt es erst gar nicht zu Missverständnissen.

Was gehört zur Grundausstattung?

 Esstisch 
Ein fester Futterplatz „Katzentisch“ mit einer geeigneten Unterlage zum abwischen.
Hier gehört nicht die Wasserschüssel drauf – diese beiden Stellen sollten nicht nebeneinander stehen. Verteilen Sie mindestens einen Brunnen und zusätzlich zwei bis drei Schüsseln im Haus oder in der Wohnung, z.B. auf einer Fensterbank.
Plastik ist als Futterschüssel nicht geeignet. Lieber besorgen Sie sich günstige Keramik- oder Porzellanschüsselchen. Achten Sie allerdings darauf, dass diese nicht zu hoch oder zu schmal sind. Katzen mögen es nicht, wenn der Bart beim Fressen „anstößt“.

Stille Örtchen
Mindestens zwei Katzen-Klos für eine Katze sind ein MUSS. Faustregel für Katzenklo „Eine Toilette mehr, wie Anzahl von Katzen.“ Also 3 Toiletten bei 2 Benutzern. Katzen trennen Kot und Urin und lieben es nicht, dies an derselben Stelle abzusetzen. Es sollte an einer ruhigen Stelle stehen und leicht zugänglich sein, nicht gerade unter oder neben der Treppe, wo ständig „Verkehr“ herrscht. In einem Ruhigen Haushalt, wird dies auch angenommen. Achten Sie unbedingt darauf, dass ihre Wanne nicht zu klein ist, aus dem Kätzchen wird eine Katze. Hauben-Klos sind für den Menschen gemacht, weniger für ihre Benutzer. Oder gehen Sie gerne auf ein Dixi-Klo? In puncto Sand gibt es viele Varianten – grob, fein, Holz, Silikat. Fragen Sie, welche Streu unser Kätzchen schon kennt, das macht es einfacher.
  
Schlafplätze
Es muss kein teures Körbchen oder Nestchen sein – eine Decke auf dem Sofa wird wahrscheinlich bevorzugt. Auch eine Schachtel mit oder ohne einem Kissen, wird gerne angenommen. Wenn man weiß, wo die Katze gerne liegt, kann man sich danach richten. Erhöhte Plätze wird sie  lieben – räumen Sie doch ein Bücherregal frei.




Kratzbaum und Kratzpappe

Der Kratzbaum sollte Stabil und Standfest sein. Nicht zu viel Schnickschnack, ein langer durchgängiger Stamm an dem es sich gut strecken lässt, ist Optimal. Die Fachmärkte sind voll damit- welches Modell sie bevorzugen spielt keine Rolle, der Standort schon eher. Bei den Menschen, in Fensternähe von dort aus kann das Rauminnere und das Geschehen im Garten oder der Straße gut beobachtet werden.



Kratzpappe kann gut eingesetzt werden sollte Ihr Pflegling anfangen die Möbel oder das Sofa „Zweckzuentfremden“ bieten sie es ihr alternativ an.

Transportbox

Die Transportkörbe aus Weide sind zwar schön, allerdings unpraktisch. Der Verschluss ist für gewitzte Fellnasen schnell zu öffnen – beim Tierarzt ist es ein Kampf, bis das Tier draußen ist. Besser ist es, Sie entscheiden sich für einen Kennel dies ist ein Plastikbehälter mit Gittertüre. Diese sind leicht zu reinigen, sollte sich unser Kätzchen übergeben oder auch erleichtern müssen, nach einer OP oder einer zu langen Fahrt. Der Deckel ist beim Besuch leicht zu öffnen, ohne das Tier herauszerren zu müssen. Und es kann in den meisten Fällen in dem Bodenteil des Behälters untersucht werden.

Spielzeug


Weiche Bälle, Spielmäuse, Federangel – egal, was Sie kaufen, achten Sie darauf, dass es ungiftig ist und keine Teile enthält, die unser Kätzchen verschlucken kann. Oft sind in Fellmäusen die Nase und Augen eingesteckt – aus Plastik, mit kleinen Wiederhaken. Dies kann sehr gefährlich werden. Unser Wollknäuel sucht sich meist selbst was zum spielen. Ein Papierkügelchen kann so manche Maus ersetzen.


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Montag, 2. Juli 2018

Ein Kätzchen kommt ins Haus (Teil 1)

Ein Kätzchen kommt ins Haus (Teil 1)


Ein Katzenbaby ist schon niedlich, schnell wird der Entschluss gefasst, dieser kleine Wollknäuel mit nach Hause zu nehmen. Ob von einem Züchter, Tierheim, einer Tierschutzorganisation oder vom Bauernhof – jedes Miezlein wird eine ausgewachsene Katze, mit unterschiedlichen Bedürfnissen, je nach Entwicklung und Charakter.
Dies kann von recht lebhaft bis zum ruhigen Kontaktschmuser variieren. Wie menschenbezogen ein Kätzchen ist, hängt davon ab, wie es in den ersten Lebenswochen aufwächst. Die Wahrscheinlichkeit, einen „Kampfschmuser“ zu bekommen, schwindet, sollte das Kätzchen wild auf einem Bauernhof mit wenig Menschenkontakt geboren sein.

Überlegungen vor der Anschaffung
 
Sie sind Katzenneuling und haben seit Längerem den Wunsch, sich ein Haustier anzuschaffen – eine Katze soll es sein.
Hier einige grundlegende Fragen:

–  Wie lange wäre das Kätzchen am Tag alleine?

Mehr als sieben Stunden, dann wäre es ratsam, sich gleich zwei Tiere ins Haus zu hohlen. Wären Sie bereit dazu?
Gerade bei reiner Wohnungshaltung ist es ratsam, dem Kätzchen wäre schnell langweilig. Keine Angst, dieses süße Wollknäuel liebt sie deshalb nicht weniger.
–  Ist die ganze Familie mit dem Familienzuwachs einverstanden?

–  Ist eine Tierhaltung erlaubt (Mietvertrag)? Auch wenn eine solche Mietvertragsklausel unwirksam ist, entschied der Bundesgerichtshof, wäre es doch ratsam den Vermieter zu informieren.
–   Katzen sind nicht unterwürfig wie Hunde – respektieren Sie ihre Bedürfnisse?
–   Ist die Betreuung gewährleistet, wenn Sie in Urlaub fahren?
–   Gibt es Allergien in der Familie?
–   Sind Sie bereit, 15 bis 20 Jahre für die Fellnase aufzukommen – für Futter, Grundausstattung und anfallende Tierarztkosten?
Dies sind nur einige Beispiele, je nach Lebensumständen sollte die Katze in ihr Leben passen.

Kater oder Kätzin

Wenn Sie dies alles mit JA beantworten können, stellt sich noch die Frage: Kater oder Kätzin? Im Grunde spielt das keine Rolle, beide sind verschmust und anhänglich, ebenso selbstbewusst und verspielt. Lassen Sie Ihr Bauchgefühl und Ihr Herz entscheiden.

Wollen Sie ein Geschwisterpaar, da stellt sich diese Frage nicht. Irrtum!
Bepo und Nera

Nicht nur die Farbe des Kittens sollte ausschlaggebend sein, sondern das Verhalten. Hier können Sie schon das Wesen des Kätzchens erkennen. Besuchen Sie die kleine Familie öfter und lassen Sie sich Zeit bei Ihrer Wahl.
–  Ein kleiner Haudrauf, der seine Geschwister attackiert, wird mit aller Wahrscheinlichkeit ein Draufgängertyp und sollte nicht mit einer Schwester zusammenziehen, die eher zurückhaltend ist. Hier wäre eher ein „gleich starker“ Bruder ratsam.
–  Ruhige Vertreter werden es auch als Erwachsene sein.
–  Kätzinnen lieben eher das soziale Spiel und sind mit dem Geraufe der Buben in der Pubertät meist überfordert.

Meine Empfehlung:

Gleichgeschlechtliche Wurfgeschwister harmonieren besser.
Ausnahmen gibt es immer.

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Sonntag, 1. Juli 2018

Die MCH in Dachau zu Gast beim 1 DEKZV,
Wir freuen uns auf Euer Kommen! MCH LIfe. Bei uns werden alle Fragen um den Verein, die Arbeit der Maine Coon Hilfe und natürlich der wunderbaren Rasse Maine Coon beantwortet.

Muss eine Katze Junge haben?

Mythen und Irrtümer bei Katzen Irrtum! „Für Katzen ist es besser, einmal Junge zu bekommen“.  Ist das wirklich so? Nein! Ist eine ...