Montag, 12. März 2018

Hilfe aus meinem Kitten wird eine Katze!

Hilfe aus meinem Kitten wird eine Katze!

Luna


Sie werden schnell groß, die kleinen Kätzchen, dazwischen liegt wie bei uns Menschen die Pubertät!
Aus Mädchen und Jungs werden Teenager, nicht anders geht es unseren Katzen.
Im Körper gehen Veränderungen vor und der Kopf ist ganz verwirrt.
Was ist hier los?
Drücken wir es mal einfach aus, das Gehirn sagt zum Körper „Du produzierst jetzt Sexualhormone, und bildest deine Geschlechtsorgane aus“! So für den Körper bedeutet dies eine wahnsinnige Umstellung, da sich alles darauf konzentriert, die Hormonbildung im Blut schlägt sich auch auf die Psyche, egal ob Mensch oder Tier. In der Natur ist das oberste Ziel die Arterhaltung, sprich die Fortpflanzung.
Bei Katzen sieht es so aus, wir merken erst mal gar nichts. Wir sind nur verwundert, warum unsere so sonst sanftmütige Sissi plötzlich so zickig und unser Franzel so grob ist und beide motzend vor den Fenstern und Türen sitzt.
Wann die Pubertät (leitet sich Lateinisch von „pubertas“, Geschlechtsreife ab) beginnt ist unterschiedlich. Bei der EKH= Hauskatze meist so mit 5 Monaten, bei den Großrassen wie der Maine Coon erst mit 7-8 Monaten. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier Früh- wie Spätzünder.
Wenn Sissi, sich jetzt auffällig verhält ist dies keine Verhaltensstörung, sondern sie will einen Kater.
Sie fängt an sich auf den Boden zu schmeißen, komische laute Geräusche in sämtlichen Stimmlagen, von sich zu geben und zu Rollen. Bei den Kätzinnen heißt dies Rolligkeit!
Die Rolligkeit kann jeden Monat erfolgen bis zu Dauerrolligkeit. Am Anfang sind die Abstände größer, reduzieren sich über einen gewissen Zeitraum.
Auch Kätzinnen können Markieren!
Kater fangen an zu Markieren, dieser Geruch ist nicht zu überriechen!


In beiden Fällen ist eine Kastration ratsam! Es bedeutet für die Katzen wie für den Halter einen enormen Stress im Vergleich zu einem „Minimalen Eingriff“!



Bilder sind Urheberrechtlich geschützt!
Von Privat
A.Puhla

Montag, 5. März 2018

Kater oder Kätzin!

Kater oder Kätzin!
Zwei die sich Liebten
Oma Solty und Chandro.
Auch bei unseren Katzen kann man das Sprichwort anwenden „Typisch Kater, Typisch Katze“! Oder vielleicht doch nicht.
Als Kitten ist der Unterschied, für viele noch nicht so ersichtlich, denn es sind alle einfach nur zum Knuddeln. Spätestens bei der Geschlechtsreife, wenn die Minitiger erwachsen werden und in die Pubertät kommen, wird der Unterschied deutlich.
Es gibt gute Gründe dafür, Kater mit Kater beziehungsweise  Katze mit Katze zu vergesellschaften. Katze und Kater können zwar miteinander kuscheln, wer liebt dieses Bild nicht. Allerdings scheiden sich beim Spiel nicht selten die Geister. Während Kater gerne wilde Raufspiele anzetteln, lieben die sanften Katzen eher lustige Objektspiele ohne Körperkontakt. Sie werden durch den ruppigen Umgang der Kater überfordert und sie können Ängste und ein Meideverhalten entwickeln. Der zurückgewiesene Kater versteht die Welt nicht mehr, was bei ihm Frust hervorbringen kann, denn er weiß nicht wohin mit seiner Energie. Im schlechtesten Fall wir die Kätzin zum Opfer. Auch wenn Ausnahmen die Regel bestimmen, erfreut man sich in so manchen Mehrkatzenhaushalten in Kater-Kater- und Katze-Katze-Haushalten häufig größerer Harmonie.
Typisch Bub:
Kater sind meist später mit der Pubertät dran wie Kätzinnen.
Bevorzugtes Spiel:  Raufen, Rangeln, Balgen und Jagen mit anschließendem Körperkontakt.
Katertypisch bei nicht Kastration: Markieren des Reviers; Machtkämpfe mit teils bösen Verletzungen bei Freigängern, legen weite Strecken zurück.
Typisch Mädels:
Bevorzugtes  Spiel: Jagen von Objekten z. B. Papierkügelchen Mäuschen und Co.; auch jagen der Partnerin allerdings ohne Körperkontakt.

Katzentypisch: Bei Kämpfen haben sie eher Beißhemmungen, prügeln sich aber deutlich heftiger, wenn es um ihre Reviergrenzen geht als Kater.

Bepo und Nera
Haben Sie sich aus einem Wurf junger Kätzchen für ein Geschwisterpaar entschieden, wundern Sie sich also nicht, wenn ab der Pubertät der Haussegen schief hängt. Denn das Sexualverhalten spielt im Zusammenleben zweier Katzen eine bedeutende Rolle. Kätzinnen sind leicht genervt von dem aufdringlichen Verhalten der Pubertierenden Katern.








Bilder von Privat.
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A.Puhla

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