Donnerstag, 14. Januar 2016

Was macht die Maine Coon so besonders? Teil 3) Das Aussehen



Was macht die Maine Coon so besonders?


Teil3 


Das Fell


Wie schon erwähnt ist die Maine Coon eine natürlich entstandene Rasse, die in den Wäldern und dem rauen Klima der Nordostküste von den USA an der Grenze von Kanada lebt und sich im Laufe der Selektion ihrer Umgebung angepasst hat. Die heißen Sommer (über +25Grad) und eiskalte Winter (unter-25Grad). Ihr Haarkleid hat sie diesen Temperaturschwankungen durch ein Allwetterfell hervorragend angepasst. Im Winter bekommt sie eine wärmende Unterwolle und das Deckhaar durchzieht ein leichter öliger Film das dadurch wasserabweisend ist.


Leandra ruf. Luna von Goldhügel black silver classic torbie and White


















Im Winter entwickeln sich auch Haarbüschel zwischen den Zehen die sogenannten Schneeschuhe.


Der Schwanz sollte mindestens so lang wie der Körper sein in den sie sich beim schlafen einwickeln kann. Aus den Ohren ragen Büschel die wiederum vor Kälte schützen, Luchspinsel sind erwünscht allerdings kein muss.


An den Schultern, Kopf und Beinen ist das Fell kurz, die Hinterbeine werden durch Plüschhosen bedeckt und vom Rücken über die Seiten hin zum Bauchfell wird es länger. Eine kleine Löwenmähne umrahmt den Kopf.


Fellfarbe
Darth Vader von Lucky Town
Von Natur aus ist die Maine Coon eher in der Tabby-Variante zu Hause, da diese in den Wäldern eine gute Tarnung ist. Eine Black- Tabby in ihrer kontrastreichen Zeichnung ist immer eine Augenweide für jeden Katzenfreund. Agouti ist die Bezeichnung für die Wildfarbe des Fells. 
Das einzelne Haar ist mehrfach hell/dunkel gebändert. Ist ein Haar einfarbig durchgefärbt, spricht man von „non-agouti“. Gentle Gigants (sanfte Riesen) oder auch „Hundkatzen“ sind am schönsten in natürlichen Farben, wie sie in der Natur vorkommen.


Es darf keine Point unter ihnen geben
(da hier die Natürlichkeit fraglich ist) die Farben Chocolate, Lilac, Cinnamon, Fawn sind ebenso bei diesen Naturburschen nicht erlaubt.


                                               Pretty ...............blacktorbie





Augenfarbe


Sie sollte im Kontrast mit dem Fell stehen. Die Augen sind gross, weit auseinanderstehend, und leicht schräg  zu den Ohren angesetzt.





“Gentle Giants” (zärtliche Riesen)


Wenn man auf einer Ausstellung ist und eine Maine Coon auf der Bühne gezeigt wird, geht meist ein Raunen durch die Menge. Die Größe dieser Rasse ist beindruckend- ein ausgewachsener,  nicht übergewichtiger Kater wiegt bis zu 10-12kg, eine Kätzin bis zu 6-7kg, von Kopf bis Schwanzende misst sie gerne 1,20m. Diese Giganten entwickeln sich langsam, es darf nicht vergessen werden dass eine Maine Coon erst mit 4 Jahren sich voll entwickelt hat in Größe und Fell.

                                                                         
Ein Maine  Coon Kitten
Ravishing Adabei mit Kitten


bringt bei der Geburt gerne 100-150g auf die Waage, ein Hauskätzchen 60-80g. Von dem Geburtsgewicht kann man allerdings nicht auf die spätere Größe des Sofalöwen schließen. Eine Katze kann manchmal auch mehr wie 6 Junge bekommen, hier sollte natürlich zugefüttert werden, da reichen die Zitzen der Mutter nicht mehr. Unsere „shaggy oder auch snughead Cat wie die Farmer sie nannten,  sollte nicht vor der 12-16 Lebenswoche von ihrer Familie getrennt werden (generell alle Katzen sollten diese Möglichkeit haben) die Sensibilisierungs- und Prägephase ist erst in diesem Zeitraum abgeschlossen.

Unsere Coon schaut als Teenager eher schlaksig aus-da der Körper schneller wächst wie das Fell und die Proportionen alles andere als stimmig sind.

Im Alter von etwa 1Jahr wird das Gesamtbild der Maine Coon schon harmonisch.


Ravishing Razzle Dazzle redsilver gestromt mit weiß







Quelle:
Der Katzen-Knigge 2
Standardfragen Der FIFE- Maine Coon Standard
MCH-Kittenfoto
Bilder: Ravishing Maine Coons/ Angelika Puhla

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