Montag, 27. August 2018

Wieso, weshalb, warum macht meine Katze das?



Wieso, weshalb, warum macht meine Katze das?



Jede Katze ist etwas Besonderes, ein Unikat, eine Persönlichkeit und für jeden Halter einzigartig.
Manchmal gibt es allerdings Verhalten, was für uns Menschen nicht ganz verständlich ist und gelegentlich auch für Meinungsverschiedenheiten mit unserem Sofatiger führen kann.
Pfote schütteln
Katzen schütteln mit der Pfote, wenn etwas unangenehm ist. Nach dem Essen, kann es bedeuten dass es ihr nicht geschmeckt hat. Kommt sie vom stillen Örtchen, hängt wahrscheinlich ein wenig Katzensand zwischen den Zehen.
Meist ist der Katze etwas unangenehm. Allerdings konnte ich bei meiner Imara beobachten, sie schüttelt auch die Pfote, wenn sie unentschlossen ist oder unsicher.
Nasenstüber
Ich hab Dich lieb! Du bist mein Freund!
Den größten Vertrauensbeweis, den und eine Katze entgegenbringen kann ist ein Nassenküsschen. Wir geben auch guten Freunden ein Küsschen. Katzen gehen damit auf Tuchfühlung und identifizieren auch mit den Näschen Mitbewohner, neue Objekte oder auch nur neue Gegenstände, die sie noch nicht kennt.
Kurz gesagt shake Hands! Unsere Shamy gibt immer erst ein Küsschen und anschließend geht sie in die Vollen und köpfelt wie von Sinnen.
Knabbern
Ich hab dich zum Knabbern gern. Knabbert die Katze sanft und leicht an Ihnen, hat sie Sie lieb und ist freundlich gestimmt. Achtung sollten die „Liebesbisse“ fester werden und die Hinterpfoten mit ins Spiel kommen, sollten sie schleunigst das ganze abbrechen. Hier geht der Kuschelfaktor in den Spiel und Raufmodus über.
Zeigt her Euren Po
Hier sind wir in der Pubertät und Rolligkeit. Keine Angst, wenn Ihre Katze kastriert ist und trotz allem gerne den Po nach oben streckt. Sie genießt einfach die Streicheleinheiten, die Sie ihr gerade zukommen lassen.


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A.Puhla auskatzensicht.de

Samstag, 11. August 2018

Entspannt zum Tierarzt Teil 2

Entspannt zum Tierarzt Teil 2- 
für viele eine Reise des Grauens!

Manchmal stellt sich die Frage „Soll die 2 Katze mit“!

Dies würde unnötigen Stress für die 2 Katze bedeuten, außer sie wäre die Ruhe selbst und wirkt sich positiv auf unseren Angsthasen aus. Dies ist selten der Fall. Sind dann Beide auch noch in einer Box, erschwert dies die Behandlung.
Bei Kitten, oder Katzen die gerade frisch zusammen geführt wurden, kann dies allerdings von Vorteil sein, wenn Beide zum Doc müssen. So haben die Zwei den gleichen Geruch und müssen sich nicht aufs Neue mit dem „Kennenlernen“ beschäftigen.

Allerdings, braucht keiner Zoff in der Katzen-WG und nicht immer kann Vorhergesagt werden wie, die sonst so sanfte Katze auf die Zurückkommende reagiert. Die gesunde Katze kann aggressiv oder vor lauter Freude mit Spiel- und Tobeaufforderungen, auf die Rückkehr der kranken Katze reagieren. Die hat allerdings erst mal keinen Kopf für so was! Gönnen Sie ihr erst mal Ruhe um sich zu entspannen. Stellen Sie sie in einen separaten Raum, nach einer Narkose sollte die Box auch erst noch geschlossen bleiben, um Sprünge zu vermeiden. Verlässt die Mieze den Behälter „standfest“ und von selber, dies kann bis zu 2-3 Stunden dauern, kann ruhig die Türe wieder geöffnet und die Tiere wieder zusammen gelassen werden. Bei einer Narkose empfiehlt sich auch die Katze mit einem getragenen T-Shirt abzureiben oder beide Bierhefepulver ins Fell zu streichen, so wird der „Fremdgeruch“ übertüncht. Das Zusammentreffen kann ebenso zur gemeinsamen Fütterung stattfinden. Der Rest gibt sich von alleine!

Vieles kann im Vorfeld geübt werden.

Sollten Sie ein kleines Kätzchen haben können Sie Spielerisch dem Kitten schon einige Handgriffe des Tierarztes lernen. Ohrenkontrolle, ins Mäulchen schauen, Pfotenabtasten, Krallen usw. So kennt das Kleine schon die Handgriffe des Tierarztes. Es lernt Spielerisch, dass diese „Manipulationen“ an ihr nichts schlimmes sind. Sie sollte auch ruhig auf den Behandlungstisch sitzen, und sich Abtasten lassen, damit können Sie, dass Kätzchen schon im Kittenalter vertraut machen.

Auch für älter Katzen können dies alles noch lernen. Hier braucht es allerdings etwas mehr Geduld, da sie schon ihre Erfahrungen gemacht hat. Üben Sie langsam und in entspannter Umgebung, Sie als Halter sind allerdings der perfekte Lehrer, da Ihr Felix ihnen Vertraut. Öfters am Tag eine extra Portion Leckerchen, nur fürs i n die Ohren schauen, Lernt eine Katze schnell.
Mit diesen Vorkenntnissen, ist die Mieze gewappnet für den Tierarztbesuch. Wie schon gesagt, wenn Sie die Möglichkeit haben, fangen sie schon klein mit dem Medical Training an, es lohnt sich!

Tierarztbesuch ist Aufregung für Halter und Mieze!


Bleiben Sie ruhig. Die Aufregung überträgt sich auf die Katze. Geben Sie dem Patienten ein Sicherheitsgefühl in dem Sie positiv denken, und Standhaft sind. Sollten Sie zu Aufgeregt sein, halten sie die Katze am besten nicht selber fest, sondern überlassen das dem Praxisteam.

Katzen-Verhaltensberatung
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Mittwoch, 1. August 2018

Entspannt zum Tierarzt

Entspannt zum Tierarzt Teil 1- 
für viele eine Reise des Grauens!

Durch meine Woche Tierarztpraktikum weis ich, wie stressig es für viele Katzenhafter sein kann, wenn der Gang zum Tierarzt geht! Das muss nicht sein! Mit ein wenig Fingerspitzengefühl und spielerischem Training, können Sie es sich und der Samtpfote erleichtern.

Es ist für alle Parteien nicht einfach und für den ein oder anderen eine ziemliche Herausforderung, wenn unser Tierischer Mitbewohner in die Praxis muss. Viele Fremde Menschen, der hechelnde und japsende Hund, oder was sich sonst noch im Wartezimmer tummelt. Für die Katze, die in ihrer Box eingesperrt ist, stellt dies Stress pur dar.

Bleiben Sie die Ruhe selbst!
Leichter gesagt wie getan. Zeigt unsere Samtpfote Anzeichen von Krankheit, sind wir voller Anspannung und Sorge. Bedenken Sie, diese Anspannung überträgt sich auf das Tier, denn Miez meint, es muss was Schlimmes passieren, sonst wäre mein Mensch nicht so nervös! Meist versucht man noch mit Lauten und beruhigendem Zureden die Katze zu Beruhigen. Falsch, hier bestärken Sie die Katze nur in ihrem Zustand!
Hier einige Tipps, wie Sie den Tierarztbesuch für beide Seiten so entspannt wie möglich, Vorbereiten können!

Die richtige Box!
Kennel- hier sollten Sie einen wählen, bei dem sich der Obereteil, mit wenigen Handgriffen leicht entfernen lässt. Ich habe selber einen! Bei einem Kennel kann die Katze meist sogar die Untersuchung in der Unterwanne über sich ergehen lassen, dies gibt ihr ein gewisses Sicherheitsgefühl.
Am Ende der Untersuchung, kann der Kennel wieder bequem zusammengebaut werden. Deckel drauf und gut! Sollte die Katze doch „Aussteigen“ müssen, kann sie von selber wieder in ihre Höhle, durch die Vorderöffnung steigen. "Ich bin in Sicherheit“!
Kennel mit Gitteröffnungen im Deckel, sind zwar gut, um die Katze hineinzusetzen, allerdings sollten sie immer den Verschluss kontrollieren. Meist sind diese aus Plastik! Ist die Miez ein wenig schwerer, kann er leicht ausbrechen, und die Katze ergreift die Flucht, evtl. vor der Tierarztpraxis.
Wo wir beim nächsten Punkt wären!      
Transportkörbe aus Rattan sind nett anzusehen, mit ihrer Kugelform, allerdings nur geeignet für Katzen die selber Ein- und Aussteigen, egal wo sie sind. Meist muss das Tier, raus gezogen werden, die Maus wehrt sich mit allen vieren und im schlimmsten Fall, muss sogar noch ein Handschuh zum Einsatz kommen.

Tipp

Intrigieren Sie die Transportbox dauerhaft als Rückzugsort in Ihrem Wohnbereich.
Legen Sie ihre Lieblingsdecke hinein.
Die Türe kann in dieser Zeit ruhig entfernt werden und 1-2- Tage vor einem geplanten Tierarztbesuch wird sie wieder eingesetzt.
Zwischenzeitlich kann auch ein Training mit der Box durchgeführt werden. Leckeren hineinwerfen, raus, wieder hineinschicken; Türe schließen, öffnen, schließen hochheben. Dies sollte alles im Tempo der Katze und stressfrei geübt werden.

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