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Nackengriff bei Katzen

Ein Mythos hält sich hartnäckig-

Der Nackengriff bei Katzen, gilt ein Leben lang. FALSCH!

Eine Katzenmutter packt geschickt ihr Baby im Nacken und trägt es von A nach B. Es tritt automatisch, wenn die Mama das Kleine packt eine angeborene Tragestarre in Kraft, nur so ist der gefahrlose „Transport“ möglich. Das Nackenfell und die Haut sind dehnbarer und weicher. Die Mammakatze kennt den Griff genau, sie weiß, hier darf ich zupacken und wie feste. Ein Kitten rollt sich ein, wie ein Igel, wenn man es im Nacken greift. 
Diesen „Mechanismus“ verlieren Kitten im zunehmendem Alter. Ganz zu schweigen von dem hinzukommenden Gewicht. Wenn wir also eine erwachsene Katze im Nacken packe, führen wir ihr nicht nur schmerzen zu, sondern riskieren schmerzhafte Verletzungen im Bindegewebe und es kann sogar zum Muskelfaserriss kommen.Hinzu kommt das sich die Mieze wie eine „Beute“ vorkommt die im Nacken gepackt wird. Sie gerät in Panik. Ihr Sofatiger verliert das Vertrauen.Vertrauensbruch muss nicht sein!

Wenn sie Ihre Katze also hochheben, oder auch runterheben müssen, nehmen Sie eine Hand zwischen die Vorderpfoten/Brustkorb, die andere Hand unter dem Bauch, in nähe des Beckens, wenns gehtstützen sie auch den Bauch ein wenig und heben sie an. Nur so ist das Gewicht der Katze gleichmäßig verteilt. 
Nehmen Sie ihre Katze, nur unter den Vorderpfoten, sodass der Rest in der Luft hängt, wird ihre Wirbelsäule in die volle Länge nach unten zum Hinterteil gezogen. Ich stelle es mir als sehr Unangenehm vor.
Das Fatale an der Sache ist, Mäuschen bekommt Angst, sobald sie merkt sie wird hochgenommen. Denn sie lernt „Es bereitet mir Schmerzen!“ Und wird sich in Zukunft, vielleicht sogar gar nicht mehr hochheben lassen.


Das Verhältnis Katze/Mensch ist gestört!

Bild und Text sind Urheberrechtlich geschützt!

A.Puhla auskatzensicht.de

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A.Puhla

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