Montag, 24. September 2018

Schenken Sie Ihrer Katze Gelassenheit.

Schenken Sie Ihrer Katze Gelassenheit.


Ist Ihre Katze entspannt? Ja, Glückwunsch.

Jeder kennt es, keiner versteht es! Die plötzliche Angst unserer felligen Mitbewohner. Sei es das Klingeln des Handys, Geräusche aus dem Fernseher oder nur der Gedanke an den bevorstehenden Tierartbesuch.

Kleine Kätzchen sind ein Rohdiamant. Im Laufe ihrer Entwicklung, idealerweise bis zur 14-16 Woche, mit und bei der Mutter und den Geschwistern, lernt das Kätzchen im Leben zurechtzukommen. Sei es mit Geräuschen, Begegnungen, Menschen usw. Hier wird der Grundstock gelegt, ob es ein Fürchti oder ein unkompliziertes und wagemutiges Kätzchen wird.

Für ein Miezi mit wenig äußerlichen Eindrücken kann jeder neue Tag eine Ansammlung von Ängsten und belastenden Erfahrungen werden.

Miezi ist ein Gefangener ihrer eigenen Furcht.


Ein Kätzchen mit einer generellen Angststörung lebt unter Dauerstress. Es wird von, aus unserer Sicht, von grundlosen Ängsten beherrscht. Ganz schlimm wird es, wenn Sie ihr Fellchen nur noch unter dem Bett oder anderen Möbelstücken anfinden. Nur nachts oder in einem unbeobachtetem Moment kommen sie hervor.

Alltägliche Ängste.

Aus einer anschaulich entspannten Katze, wird ein fluchtartiges Wesen, wenn sie mit einem Angstobjekt oder Geräusch konfrontiert wird. Hier kann der Auslöser das Handy, Telefon, Staubsauger oder auch die Türglocke sein. Dies sind bekannte Ängste! Oft können wir uns das fluchtartige Verhalten nicht erklären. Mäuschen sucht sich ein Versteck und sie wird stundenlang nicht mehr gesehen. Ist dies ein immer wieder Kehrender zustand bleiben Krankheiten nicht aus, wie z.B. Allergien, Felllecken.

Was können Sie tun?

Sollten Sie die Angstsituation kennen, sollten Sie handeln.

Hier einige Tipps:

  • Vermeiden Sie hektische Bewegungen.
  • Gehen Sie auf Augenhöhe zu ihrer Katze.
  • Reden Sie ruhig mit ihr.
  • Bestrafen Sie niemals die Angstsituation.
  • Gehen Sie niemals mit „Druck“ vor und halten die Katze fest.
  • Warten Sie immer, bis die Katze wieder von selbst kommt.
  • Holen Sie sie nie aus ihrem Versteck.



Hier kann eine Verhaltenstherapie gute Dienste leisten, ich berate Sie gerne.
Unterstützend:
Bachblüten, Homöopathie, Katzenpheromone



Bild und Text sind Urheberrechtlich geschützt!
A.Puhla auskatzensicht.de

Montag, 17. September 2018

Von Unstimmigkeiten und Missverständnissen im Katzenhaushalt.

Katzen Wissen!





Von Unstimmigkeiten und Missverständnissen im Katzenhaushalt.

Unerwünschtes Verhalten bei Katzen kommt nicht plötzlich. Treten erst mal Auffälligkeiten und auf, können daraus ernsthafte Schwierigkeiten entstehen, hier kommen mehrere Tropfen zusammen die das Schüsselchen zum überlaufen bringen. Für den Halter oft unbemerkt, und meist schwierig, die genauen Zusammenhänge zu erkennen, denn meist stehen sie nicht direkt im Zusammenhang mit dem Verhalten.

Kleines Management, hierauf sollten Sie als erstes Achten.

1) Tröpfchen

Das Wunsch Klo
  • Es sollte größer sein als die/der Benutzer.
  • Es sollte ruhig stehen.
  • Streuvorlieben beachten.
  • Ohne Haube und Klappe



Die Klobedingungen stellen einen großen Wohlfühlfaktor für die Samtpfote dar.
„Sie geht doch aufs Klo“! Geht Mimmi gerne oder notgedrungen?
Kommen andere Punkte des Unwohlseins hinzu, kann es schnell schwenken, und das Klo wird nicht mehr regelmäßig benutzt.

2) Tröpfchen

Kratzbaum und Co

Kratzgelegnheiten, sollten immer dort stehen, wo ihre Menschen sind. Mimmi nimmt so an unserem Leben teil. Hier kann sie Beobachten, Emotionen ausleben, sich auf dem Kratzbaum zurückziehen oder auf sich aufmerksam machen. Noch wichtiger ist, ihr allerdings das Sicherheitsgefühl, denn es ist Mimmis Möbelstück und schaut es noch so ramponiert aus.
Merke: Kratzbaum und Co. dienen nicht nur zur Krallenpflege. Sie sollten nicht, im hintersten Eck stehen oder unter der Treppe. Das macht auskatzensicht keinen Sinn.

3) Tröpfchen
Duftkerzen und Duftlampen sind gerade in der dunklen Jahreszeit beliebt. Selten denken wir dabei an die empfindliche Nase unseres felligen Mitbewohners. Weichspüler, Raumspray, Parfum, Putzmittel können Mimmi stark verunsichern. Vieles spielt sich bei unseren Katzen über die Nase ab. Selbst wir werden bei der täglichen Begrüßung jedes mal aufs „Neue“ gescannt.

5) Tröpfchen

Versteck- und Rückzugsorte.

Wer kennt das nicht, es wird ein neues Nestchen gekauft, freudig präsentieren wir es der Katze und es wird keines Blickes gewürdigt. Erst Tage/Wochen später, wenn es von vorne nach hinten ins „Abseits“ wandert, ist es interessant. Hier könnte es daran liegen, dass das neue Teil den falschen Ort hatte. Katzen suchen sich gerne ihren Schlaf- und Liegeplatz selbst aus, genau so suchen sie verschiede Plätze abwechseln auf. Ungestörte und Erhöhteplätze bekommen meist den begehrten „Zuschlag“ denn sie geben Sicherheit. Tipp: Räumen Sie doch mal ein Eck im Bücherregal frei!
6) Tröpfchen

In vielen Katzenhaushalten gibt es eine kritischen Punkt im Umgang mit der Katze. Die Zuwendung! Hierzu gehört auch die Aufmerksamkeit, die Beschäftigung, die Güte und Geduld usw.

„Sie hat doch alles“! Was ist mit Spielen?
„Sie spielt nicht, es liegt alles nur rum“! Klar es ist „Tot“ es bewegt sich nichts.
„Sie schläft meistens“! Klar, wenn ich schlafe, hab ich auch keine Lust zu was anderem.

Katzen ruhen und schlafen viel, das ist richtig, dies hat nichts mit nicht Spielen wollen oder dem Wohlfühlfaktor zu tun. Die tot gespielte und eingestaubte Maus in der Ecke, die Spielangel die sich nicht bewegt, hat ihren Reiz verloren.
Nutzen Sie die aktiven Zeiten ihrer Katze. Geistige- und Körperlichebeschäftigung sind ein wichtiger Punkt im Leben von unseren Sofatigern!




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Muss eine Katze Junge haben?

Mythen und Irrtümer bei Katzen Irrtum! „Für Katzen ist es besser, einmal Junge zu bekommen“.  Ist das wirklich so? Nein! Ist eine ...